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Wie Sie die richtige Fahrzeugart eintragen

Erfahren Sie hier nützliche Tipps rund um das korrekte Eintragen von Fahrzeugarten & Wagniskennziffern

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- Was ist eine Fahrzeugart?
- Wie ermittle die korrekte Fahrzeugart?
- Auswahl der richtigen Fahrzeugart bei Lieferwagen
- Was ist der Unterschied zwischen Werk- und Güterverkehr? 



Was ist eine Fahrzeugart?

Beim Eintragen von Fahrzeugdaten werden Sie gebeten, für jedes Fahrzeug eine Fahrzeugart zu wählen – z. B. “112 - PKW Eigenverwendung” (siehe Screenshot). Dies ist eine Kategorie von Fahrzeugen, die aufgrund ihrer Einsatzgebiete und technischen Voraussetzungen sehr ähnlich sind. 
Die ersten drei Ziffern – in diesem Fall “112” – werden als Wagniskennziffer bezeichnet. 

Eine korrekte Einstufung ist wichtig, da dies u. A. direkte Auswirkungen auf die Risikobewertung, den Deckungsumfang oder die Prämie hat. 

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Wie ermittle die korrekte Fahrzeugart?

Anhaltspunkte für die Ermittlung der richtigen Fahrzeugart können der Vorversicherer oder die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) sein.  
Hinweise im Fahrzeugschein geben das Feld 5 (Bezeichnung der Fahrzeugklasse und des Aufbaus), die Schlüsselnummern (HSN / TSN) und die tatsächliche Nutzung und Bauart des Fahrzeugs.

Tipp: Für bestimmte Fahrzeugarten können einzelne Versicherer nicht direkt Angebote über den Tarifrechner bereitstellen. Angebote könnten Sie in diesen Fällen über eine Ausschreibung anfragen. 
Prüfen Sie daher, ob Sie die richtigen Fahrzeugarten angegeben haben, um eine Ausschreibung durch eine korrekte Angabe ggf. umgehen zu können. 



Auswahl der richtigen Fahrzeugart bei Lieferwagen 

Ein gängiges Problem in der Praxis ist, dass für einen Lieferwagen (WKZ 251) versehentlich die WKZ 112 für PKW ausgewählt wird. 

Zwar wird bei Eingabe der HSN- und TSN-Kombination ein Fahrzeug im System gefunden, jedoch handelt es sich technisch um einen Lieferwagen und nicht um einen PKW. 

Da Versicherer das Fahrzeug innerhalb der gewählten PKW-Wagniskennziffer nicht korrekt zuordnen können, werden in diesen Fällen keine Tarifrechnerergebnisse angezeigt; Je nach Versicherer erscheinen beispielsweise folgende Aussteuerungsgründe: 

  • „Das Fahrzeug konnte nicht in der Typklassenliste gefunden werden.“ 
  • „Bitte HSN/TSN überprüfen.“ 

Wie kann ich das Problem vermeiden?

Bitte prüfen Sie die Angaben im Fahrzeugschein sorgfältig. Entscheidend ist die korrekte Einordnung des Fahrzeugs zur passenden Wagniskennziffer. 

Wird die richtige WKZ – in diesem Fall 251 für Lieferwagen – ausgewählt, können reguläre Tarifrechnerergebnisse berechnet werden (sofern keine weiteren Aussteuerungsgründe vorliegen). 

Durch eine korrekte WKZ-Auswahl vermeiden Sie unnötige Fehlermeldungen und Rückfragen. 
Im Zweifel gilt die Einstufung durch die Zulassungsstelle. 


 
Was ist der Unterschied zwischen Werk- und Güterverkehr?

Ein wesentlicher Unterschied besteht hinsichtlich des Einsatzzwecks des Fahrzeugs. Für die korrekte Tarifierung ist daher die richtige Auswahl der entsprechenden Wagniskennziffer (WKZ) maßgeblich. 

  • Werkverkehr: Ein Unternehmen transportiert eigene Waren oder Arbeitsmittel mit eigenen Fahrzeugen und eigenem Personal für betriebliche Zwecke oder nutzt das Fahrzeug für Fahrten zu Kunden.  

  • Gewerblicher Güterverkehr: Ein Unternehmen befördert Güter entgeltlich für Dritte. 

Beispiel: Ein Fahrzeug Ihres Kunden – ein Handwerksbetrieb – wird von Mitarbeitern des Betriebs für das Transportieren von eigenen Werkzeugen genutzt. 
Die Angabe “Lieferwagen im gewerblichen Güterverkehr” führt dazu, dass keine Tarifrechnerergebnisse angezeigt werden können.
Jedoch handelt es sich beim Güterverkehr um den entgeltlichen Transport fremder Waren; Die Angabe “Lieferwagen im Werkverkehr” wäre in diesem Fall passend und ermöglicht das direkte Anzeigen von Angeboten ohne Ausschreibung. 

Bitte verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf die Zweckbeschreibung. Maßgeblich ist zusätzlich die Eintragung im Fahrzeugschein. Ob gewerblicher Güterkraftverkehr vorliegt, kann dem Feld 22 entnommen werden.
Eine sorgfältige Prüfung verhindert fehlerhafte WKZ-Auswahlen und unnötige Ausschreibungen. 


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